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WORLD BIO-BRIDGES MISSION

2016 BEGABEN WIR UNS AUF EINE „WILDE MISSION“: DEN BAU VON BIO-BRIDGES IN DER NATUR.

Unserer „World Bio-Bridges Mission“ lag ein ehrgeiziges Ziel zugrunde: die Wiederherstellung von „Bio-Bridges“, also Korridoren für Wildtiere, in geschädigten Landschaften, um gefährdeten Arten zu helfen, wieder zusammenzukommen, sich zu paaren und zu gedeihen – und gleichzeitig den lokalen Gemeinschaften zu einem nachhaltigeren Leben zu verhelfen.

Fluss

Im Rahmen unserer „World Bio-Bridges Mission“-Aktionen unterstützten unsere großartigen Kunden durch Spenden über ausgewählte Produkte oder den Einkauf in teilnehmenden Geschäften direkt den Bau von Bio-Bridges. Diese Gelder trugen dazu bei, die Lebensgrundlagen der lokalen Gemeinschaften zu verbessern und den Lebensraum von Tieren zu schützen, wie z. B. von Reggie, dem Rotschenkligen Kleideraffen, einem der gefährdeten Tierarten in Vietnam. Mit Deiner Hilfe haben wir zum Bau von unglaublichen 75 Millionen Quadratmetern Bio-Bridges beigetragen. Wir sind sehr stolz auf diese Mission, und obwohl sie abgeschlossen ist, geht unser Kampf zum Schutz der Natur weiter.

Fressender Orang-Utan

BATANG TORU, INDONESIEN

In Indonesien halfen wir mit, die Arbeit des Orangutan Land Trust und der Yayasan Ekosistem Lestari (Stiftung für ein nachhaltiges Ökosystem YEL) im Batang-Toru-Ökosystem auf Sumatra zu finanzieren. Das Projekt hat dazu beigetragen, die südlichste Population der stark gefährdeten Orang-Utans und vom Aussterben bedrohten Sumatra-Tiger zu schützen. Die finanzielle Förderung des Orang-Utan Land Trust unterstützte auch die Arbeit der Yayasan Ekosistem Lestari und das Sumatra-Orang-Utan-Schutzprogramm.

Im Dezember 2017 entdeckten Wissenschaftler innerhalb dieser Bio-Bridge eine neue Spezies, den Tapanuli-Orang-Utan. Mit nur noch 800 verbliebenen Tieren ist er offiziell der am meisten gefährdete große Menschenaffe der Welt.

Fressender Affe

KHE NUOC TRONG, VIETNAM

2016 starteten wir unser erstes Bio-Bridges-Projekt im Wald von Khe Nuoc Trong in Vietnam. Einige der größten Bedrohungen für Khe Nuoc Trong sind die Jagd, die Wilderei und der kleinräumige Holzeinschlag. In Zusammenarbeit mit dem World Land Trust und dem lokalen Partner Viet Nature Conservation Centre wurden Mittel für den Schutz des Waldes und der zahlreichen dort beheimateten Arten bereitgestellt, darunter für den vom Aussterben bedrohten Rotschenkligen Kleideraffen.

Wir wählten Khe Nuoc Trong wegen seiner Artenvielfalt und um das Bewusstsein für den zunehmenden Verlust von Lebensraum auf der ganzen Welt an Orten, die vielleicht ein wenig „außerhalb des Radars“ liegen, zu schärfen.

In den Bäumen schwingender Affe

GARO HILLS, MEGHALAYA, INDIEN

Gemeinsam mit dem World Land Trust und seinem lokalen Partner Wildlife Trust of India haben wir zum Schutz des indischen Elefanten und des Western Hoolock Gibbons in den Garo Hills in Indien beigetragen, indem wir Dorf-Waldreservate geschaffen und 6 Millionen Quadratmeter Lebensraum wiederhergestellt haben.

Männergesicht

SIERRA SANTA CRUZ RESERVE, GUATEMALA

Ein vom World Land Trust und dem lokalen Partner Fundación para el Ecodesarrollo y la Conservación (FUNDAECO) verwaltetes Projekt im Reservat Sierra Santa Cruz, Guatemala. Der World Land Trust startete im Oktober 2017 seinen Treasure Chest-Appell, und wir spendeten 100.000 £ von insgesamt 625.000 £.

Seit Ende der 1990er Jahre gab es in diesem Gebiet zwei Ursachen für die Waldrodung: ein exponentielles Wachstum der Palmölproduktion und des Kokain-Drogenhandels, wodurch reiche Landbesitzer hervorgingen, die die Ausweitung der Viehzucht vorantrieben, die sich wiederum stark auf den Wald auswirkt. Ziel der FUNDAECO ist es, alternative Beschäftigungs- und Einkommensmöglichkeiten für die lokalen Q'eqchí-Gemeinden südlich des Reservats zu schaffen. Dadurch werden die langfristigen Übergriffsmöglichkeiten für illegalen Ressourcenabbau verringert.

Wir engagieren uns sowohl für die Menschen als auch für den Planeten. Die lokale Bevölkerung ist ein wichtiger Teil dieses Projekts, und FUNDAECO arbeitet eng mit der dem Reservat am nächsten gelegenen Gemeinde zusammen. Hier führen sie zwei Entwicklungsprojekte durch: die Ausbildung von Q'eqchí-Frauen als Tourismus-Caterer und die Aquakultur einheimischer Fischarten durch einheimische Fischer.

Menschen beim Anpflanzen von Bäumen

SELOUS-NIASSA WILDTIERKORRIDOR, TANSANIA

In Tansania arbeiteten wir mit neuen Partnern zusammen, der Mpingo Conservation & Development Initiative (MCDI), einer NRO (Nichtregierungsorganisation), die bis heute über 421.000 Hektar Land geschützt hat. Ihre Aufgabe ist es, den Schutz der Wälder und die Entwicklung der Gemeinden in Tansania voranzutreiben, indem sie die nachhaltige und sozial ausgewogene Nutzung der Waldressourcen erleichtern.

Dieses Projekt befasste sich mit den hauptsächlichen Hindernissen für die Erweiterung der nachhaltigen kommunalen Forstwirtschaft innerhalb des Selous-Niassa-Wildkorridors. Ziel dieses Projekts war es, einige der weltweit gefährdeten Arten zu schützen und sieben Gemeinden dabei zu unterstützen, ausreichend Einkommen zu erwirtschaften, um die Kosten für die Verwaltung ihrer lokal geschützten Waldreservate zu 100 % zu decken und so die langfristige Erhaltung der Naturwälder zu gewährleisten.

Durch diese Wälder verlaufen zwei national anerkannte Migrationskorridore für Elefanten, und sie sind zudem der Lebensraum von mehr als die Hälfte der verbleibenden Wildhundpopulation Afrikas. Andere wichtige bedrohte Säugetiere der lokalen Wälder sind der afrikanische Löwe, der Leopard und das Flusspferd.

Fliegender Adler

FERGANATAL, SÜDLICHES KIRGISISTAN

In Zusammenarbeit mit der Naturschutzvereinigung Fauna & Flora International (FFI) konzentrierte sich dieses Projekt auf den Schutz der wilden Obst- und Nusswälder im Ferganatal.

Diese Wälder Zentralasiens sind von globaler Bedeutung für den Naturschutz, sind allerdings dramatisch zurückgegangen und nehmen jährlich weiter ab. Viele Arten, die hier leben, sind bereits vom Aussterben bedroht. Nur 5-10 % der ursprünglichen Waldfläche sind noch vorhanden.

Im Rahmen unserer Kooperation mit der FFI verpflichteten wir uns zur Wiederherstellung von 4 Millionen Quadratmetern Wald durch Pflanzungs-, Schutz- und Wiederaufforstungsaktivitäten für einheimische bedrohte Baumarten mit lokalen Gemeinden, Forstbetrieben und der lokalen Regierung zusammenarbeiten. Ihr Schwerpunkt liegt auf der Verbindung fragmentierter Wälder und der Erhöhung des Baumbestandes um 10.000 Bäume, um die Vernetzung und Gesundheit der Wälder zu verbessern.

Koala in einem Baum

NOOSA, QUEENSLAND, AUSTRALIEN

Die Baumrodung in Queensland, Australien, hat in letzter Zeit katastrophale Ausmaße angenommen. Die Noosa Biosphere Community setzt sich engagiert für den Schutz der noch vorhandenen Koalas und des Koala-Lebensraums in Noosa ein. In ganz Australien, vor allem aber in Queensland, sind Koalas von einem ganz erheblichen Rückgang bedroht, der hauptsächlich auf die Zerstörung ihres Lebensraums, einschließlich aufgrund von Buschbränden, zurückzuführen ist.

Wir wollten dieses Projekt und die wachsenden Bedrohungen, denen der Lebensraum in Industrieländern wie Australien ausgesetzt ist, unterstützen und das Bewusstsein dafür schärfen. Mit der Spende in Höhe von 50.000 Pfund halfen wir mit, das 10-Jahres-Projekt von Noosa anzustoßen, das Bewusstsein zu steigern und die Pflanzung von 12.000 Eukalyptusbäumen (Koala-Futter!) zu finanzieren. Dies ermöglichte die Wiederherstellung des Koala-Habitats von über 300.000 Quadratmetern gerodeten Landes, das einen Korridor schaffen wird, der die restliche Vegetation im Nordosten des Geländes verbindet.

Flusstal

WYE VALLEY, GLOUCESTERSHIRE, ENGLAND

In Großbritannien haben wir gemeinsam mit der Naturschutzorganisation The Woodland Trust ein Projekt zum Schutz und zur Verbindung alter Wälder im Wye Valley und im Forest of Dean umgesetzt. Der Woodland Trust ist eine der führenden gemeinnützigen Umweltschutzorganisationen Großbritanniens zum Schutz der Wälder, die es sich zum Ziel gesetzt hat, die Artenvielfalt zu verbessern, die Freude der Menschen an Wäldern zu steigern und die Rolle der Bäume bei der Reinigung von Luft und Wasser, der Speicherung von Kohlenstoff, der Verhinderung von Überschwemmungen und der Förderung von Gesundheit und Wohlbefinden hervorzuheben.

Die Verbesserung der Verbindung zwischen dem Wye Valley und dem Forest of Dean könnte eines der größten Waldökosysteme Englands schaffen und langfristig dazu beitragen, dieses Gebiet durch die Wiederansiedlung von Baummardern wiederaufzubauen.

Leopardengesicht

CAUCASUS WILDLIFE REFUGE, ARARAT PROVINCE, ARMENIEN

In Partnerschaft mit der Foundation for the Preservation of Wildlife and Cultural Assets (FPWC) hilft der World Land Trust bei der Wiederherstellung des allerersten privat geschützten Reservats im Südkaukasus. Es gibt zwei ernsthafte Bedrohungen für den Lebensraum in diesem Gebiet. Bei dem ersten handelt es sich um unkontrollierte Jagd und Wilderei, bei der extrem seltene Arten getötet werden. Die zweite ist die Schädigung und Zerstörung des Lebensraums von Wildtieren durch illegalen Holzeinschlag, das Pflanzensammeln sowie die Überweidung und vom Menschen verursachte Waldbrände.

Die Einbindung der Gemeinschaft steht im Mittelpunkt dieses Projekts. Die Zahlungen für die Pacht von Land zum Naturschutz fließen zurück in Projekte zur Gemeindeentwicklung, wie die Verbesserung der Straßen- und Beleuchtungsinfrastruktur und der örtlichen Schulen.

Katzengesicht

WESTERN GHATS, DISTRICT RATNAGIRI, MAHARASHTRA, INDIEN

Die Western Ghats gelten als Hotspot der Artenvielfalt. Wir haben 100.000 £ für den Schutz von 2,8 Millionen Quadratmetern Lebensraum bereitgestellt. Die Western Ghats sind eine 1.600 km lange Bergkette, die entlang der Westküste Indiens landeinwärts verläuft. Sie sind älter als der Himalaja und von immenser Bedeutung für ihre außergewöhnlich hohe Biodiversität.

Mehr als 300 weltweit gefährdete Arten (laut der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN) leben in den Western Ghats, darunter bedeutende Populationen von Asiatischen Elefanten, Tigern und der Rostkatze – der kleinsten Katze der Welt! Die größte Bedrohung für die Wälder und die biologische Vielfalt in dieser Region geht von der Waldrodung infolge der subventionierten Cashew- und Mangoplantagen, der Abholzung, dem Bau und der mangelnden Durchsetzung und Regulierung des Waldschutzes aus.

Bärengesicht

KANTON NANGARITZA, PROVINZ ZAMORA-CHINCHIPE, ECUADOR

Das Nangaritza-Reservat befindet sich in einem der biologisch und kulturell reichsten Gebiete der Erde. In Nangaritza gibt es eine Vielzahl von gefährdeten Arten, von denen einige nur in dieser Region von Ecuador und Peru leben. Gefährdete Säugetiere im Reservat sind der Jaguar, Bergtapir, Ozelot und Brillenbär.

Die größte Bedrohung für das Reservat ist die Abholzung, die durch illegalen Holzeinschlag, unkontrollierten Rohstoffabbau und die Errichtung einer neuen Straße, die das Gebiet durchquert, verursacht wird. Mit der Zunahme der Zahl der Minen steigt auch das Kontaminationsrisiko. Der World Land Trust arbeitet an der Erweiterung des Nangaritza-Reservats in Ecuador durch den Ankauf bedrohter Waldflächen.

Schimpansengesicht

NYUNGWE NATIONALPARK, RUANDA

Der Nyungwe-Nationalpark (NNP) im Südwesten Ruandas ist das größte und artenreichste nationale Schutzgebiet des Landes. Der NNP ist die Heimat von mehr als 200 verschiedenen Baumarten, 85 verschiedenen Säugetieren, 13 Primatenarten (einschließlich des östlichen Schimpansen), 278 Vogelarten, 32 Amphibien und 38 Reptilienarten! In Zusammenarbeit mit dem NNP haben wir 100.000 britische Pfund gespendet, um 660.000 Quadratmeter Lebensraum zu schützen.